Mit Aalaktien für den Aal engagieren – So geht’s

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Der europäische Aal steht vor Herausforderungen. Doch pauschale Fangverbote retten ihn nicht.
Im Gegenteil: Sie gefährden die Existenz jener Menschen, die sich seit Jahren mit Herzblut für seinen Schutz einsetzen – während Wilderei, illegale Exporte, Wanderhindernisse und tödliche Turbinen weiterhin bestehen bleiben.

Was es braucht, ist ein besonderes Engagement – und genau darum geht es in diesem Beitrag.

Das sagt die Wissenschaft

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen eindeutig: Der Besatz geeigneter Gewässer mit Jungaalen ist die wirksamste Maßnahme, um den Fortbestand der Aalbestände zu sichern. So auch zuletzt eine Studie des Instituts für Fischerei der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit dem Institut für Binnenfischerei e. V. Potsdam-Sacrow (Link zur Studie: https://doi.org/10.1016/j.fishres.2026.107651)

In sogenannten Überschussgebieten kommen jedes Jahr sehr viele Glasaale an. Mehr, als diese Gewässer überhaupt ernähren können. Ohne Eingreifen führt das nicht zu mehr erwachsenen Aalen, sondern zu starker Konkurrenz, geringem Wachstum und hohen natürlichen Verlusten.

Genau hier setzt der Besatz an:
Glasaale werden gezielt gefangen und transportiert, um sie in Gewässer auszusetzen, die sie auf natürlichem Weg nicht erreichen können – etwa durch Wehre, Staustufen oder andere Wanderhindernisse. So wird vorhandenes Potenzial sinnvoll genutzt und neue Lebensräume werden wieder besiedelt.

Der entscheidende Punkt:
Es wird nichts „weggenommen“, sondern ökologisch umverteilt.
Der Besatz erhöht die Chance, dass mehr Aale heranwachsen und später zum Laichen zurückkehren.

Ergänzt durch konsequentes Vorgehen gegen Wilderei, intelligentes Turbinenmanagement und gezieltes Prädatorenmanagement.

Menschen vor Ort mit entscheidendem Engagement

So viel zur Theorie. Doch was es braucht, ist Praxis. Menschen, die sich einsetzen.

So wie der Angelverein in Bremerhaven: Er besetzt seit nunmehr 15 Jahren die Flüsse Lune, Geeste und Rohr mit Jungaalen.
Über 1,6 Millionen Aale wurden hier bereits eingesetzt.

Das kann man tun ...

Die Aalinitiative/EelForever unterstützt dieses Engagement – doch es braucht auch eure Hilfe:
Um dieses Engagement fortsetzen zu können, sind wir auf Spendengelder angewiesen.
Jede noch so kleine Spende hilft – jeder Beitrag zählt für die Zukunft des Aals.

Hierfür wurden unter anderem auch sogenannte Aalaktien ins Leben gerufen, wie oben im Bild präsentiert.

Diese Aalaktien gibt es:

🥇 Gold – 1.000 €
🥈 Silber – 500 €
🥉 Bronze – 250 €
🐟 Standard – 100 €

Mit einer Aalaktie zeigt ihr sichtbar Engagement für Nachhaltigkeit und Artenschutz. Spendenquittungen ab 100 € werden selbstverständlich ausgestellt.

Spendenkonto:
Initiative zur Förderung des Europäischen Aals e.V.
IBAN: DE95 1604 0000 0255 571200
BIC: COBADEFFXXX

Danke

Danke an alle, die bereits helfen.
Geben wir dem Aal gemeinsam eine Zukunft.
Gemeinsam sind wir stark.

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